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ManuFCI

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Mittwoch, 7. März 2018, 09:20

Ein Denkzettel war finde ich schon in Ordnung, aber die höhnischen Gesänge hätten sie sich sparen können. Ich steh auch auf der Süd und hab mich richtig geschämt. So was hab ich hier noch nicht erlebt seit dem ich bei unserem Verein dabei bin.
Ich glaube aber, dass das nicht nur mit der sportlichen Situation zusammenhängt. Seit dem Regensburgspiel wollten die Supporters und Co, dass die Mannschaft an den Zaun kommt zum Sprechen und das hat bisher nur Kutschke getan. Da sind einige richtig angepisst, wenn man sich so umhört und auch in den Spielberichten des BRC und der Supporters zu lesen ist. Dies war auch mit ein Hauptgrund für das Fantreffen. Da die Spieler jetzt am Zaun waren hoffe ich wieder auf volle Unterstützung.

62

Mittwoch, 7. März 2018, 10:25

Das hoffe ich auch. Nur in einem motivierendem Umfeld kann man Höchstleistungen bringen.
Ist das Umfeld schwierig, ist es - übrigens in jedem Beruf - schwierig, sicher und motiviert aufzutreten.
Heißt: Wir können unsere Spieler nicht besser machen, aber wir können es Ihnen leichter machen, besser zu werden, v.a. als Team.

Wir sind Schanzer - nicht irgendwelche Fans!
Und so möchte ich uns gegen Dresden sehen. Egal was in Darmstadt passiert...

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63

Mittwoch, 7. März 2018, 11:23

Was der DK über einige Fans in der Südkurve schreibt, ist ernüchternd und erschreckend zugleich.

Wer auch nur ein wenig Einfühlungsvermögen besitzt dem war im Stadion nicht entgangen, dass die Mannschaft sich unglaublich unter Druck gesetzt hat und die Nervosität regelrecht zu riechen bzw. zu sehen war. In so einem Fall übernimmt derjenige in der Kurve die volle Verantwortung dafür, dass die eigene Mannschaft durch stabilisierende emotionale Anfeuerungen wieder zu sich selbst langsam aber sicher findet.

Tut dieser Fan-Koordinator das nicht, muß er die Verantwortung dafür mit übernehmen, dass die Elf auf dem Platz nicht in die Spur finden, ja sogar noch unsicherer werden und andere Fans in das Unheil mit einstimmen. Damit spielt man auch dem Gegner in die Karten. Ungeschickter kann man sich in einer Krisensituation nicht verhalten. Eine Niederlage ist sogar programmiert.

Der Chor forderte: "Wir wolln euch kämpfen sehn, wir wolln euch kämpfen sehn". Die Mannschaft rannte doch und kämpfte bereits am Limit. Sah das wirklich keiner? Die Laufstatistik im DK beweist, welche unglaubliche Laufleistung die Mannschaft erbracht hat. Folglich hat sie gekämpft, wenn auch vergeblich. Der Fan-Einstimmer lag mit seiner Forderung total daneben. Auch der Fernsehkommentator verstand den Gesang nicht und sagte das auch.

Die richtige Reaktion wäre gewesen, einen anderen Text oder ein anderes Lied mit entsprechender Choreo auszuwählen und lautstark zu präsentieren, und nicht diesen einfallslosen danebenliegenden zu nehmen, der der Situation überhaupt nicht entsprach.

Anschließend hat sich diese "Gesangsgruppe" psychologisch und als 12. Mann dann endgültig disqualifiziert, als sie "Hinterseer, Hinterseer" skandierten.
Sie heben einen Mann aufs Schild, der hier in Ingolstadt zu den schwächsten Spielern zählte. Das ist purer Zynismus.

Ich wünsche mir Fans, die auch dann hinter ihrer Elf auf dem Platz stehen, wenn es der Mannschaft unten dreckig geht. Wenn gar nichts läuft. Selbst wenn sie 5:0 hinten liegt.
Warum? Weil gerade diese Mannen es nicht vergessen werden, welche Unterstützung sie trotz schlechter Leistung erhalten haben bzw. auch dann erhalten, wenn sie sich abrackern und nichts gelingt. Solche Tage gibts.

Ich wünsche mir Fans, die nicht nur an Sonnentagen, wenn alles schön wunderbar läuft, hinter ihrer Mannschaft stehen, sondern solche, die bei Blitz und Donner und Hagel sich schützend zu ihrer Mannschaft bekennen. Öffentlich. Intern legt man dann in Gesprächen die Karten auf den Tisch!

Spieler, die solche Unterstützung erfahren, die weden sich garantiert beim nächsten Spiel zerreissen und alles geben, aus Dankbarkeit. Es sind auch Menschen.

Männer, so entstehen unzerstörbare Bindungen zwischen Verein, Mannschaft und Fans. So entstehen legendäre unvergeßliche gemeinsame Erlebnisse. Erlebnisse, die ein positives Image einer Fankultur in einem Verein bilden und bleiben - und so auch im Fernsehen und Rundfunkt publiziert werden.
So bekommt man auch Respekt von anderen.

Hier wurde eine erste Chance, etwas Außergewöhnliches auf der Schanz zu beweisen, vertan. Die nächste kommt bestimmt. Jungs, zeigt, dass ihr anders seid und dass der Eindruck täuscht und das Ganze ein Ausrutscher war.

Zum Plakat Kutschke möchte ich mich nicht äußern. Zu den beiden letzten Elfern nur soviel, dass sie uns jeweils mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Genick gebrochen haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schwanzer19« (7. März 2018, 11:50)


ManuFCI

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Mittwoch, 7. März 2018, 11:30

Wenn wir gegen Darmstadt nicht gewinnen sind wahrscheinlich gegen Dresden nur noch 5000 von uns da und 3000 aus Dresden. Vielleicht motivieren die dann unsere Jungs zur Not.

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Mittwoch, 7. März 2018, 13:12

Ich verstehe unsere Fans, die Leistung ist ja wirklich seit Monaten unterirdisch. Und die Hinterseer, Hinterseer Rufe sind mehr als verständlich - er war immerhin unser erster Bundesliga Torschütze, unser bester Torschütze im Aufstiegsjahr und im 1.Bundesligajahr und hat immer alles für den FCI gegeben. Dass ein Spieler wie er dann von einem Spieler wie Kutscke ersetzt wird, zeigt ja die Unfähigkeit unserer für den sportlichen Bereich Verantwortlichen. Und der qualitative Unterschied zwischen Hinterseer und Kutschke war in diesem Spiel ja für alle im Stadion deutlich sichtbar - unabhängig vom verschossenen Elfer.

Spider

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Mittwoch, 7. März 2018, 16:12

Sorry wenn ich lese "Die Mannschaft hatte einen schlechten Tag aber die Fans haben total versagt" dann platzt mir echt langsam der Kragen.Was sollen diese lächerlichen Statements?
Seit wie vielen Jahren sehnen wir uns mal nach ein,zwei gescheite Stürmer und nicht solche Stümpernasen wie wir sie ständig haben.Warum wird nichts investiert? Was passiert mit den Millionen?Bereichert sich da jemand privat?Wenn wir mal Spieler kaufen dann sind sie entweder sportlich noch nicht soweit oder noch nicht volle 100% einsatzbereit.Verstehe alles wer will aber schön das wir hier als Fans auch anders können.Jetzt werden es auch in IN stürmische Zeiten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spider« (7. März 2018, 16:17)


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Mittwoch, 7. März 2018, 17:25

@Schanzer Stürmer, Deine Meinung ist akzeptabel. Aber mir ging es nicht darum, beide Stürmer zu vergleichen. Mir ging und geht es um unsere Kultur im Stadion. Das als Mitglied und Fußballfan.

@Spider, auch ich sage schon seit wenigstens drei Jahren, dass wir im Sturm an der falschen Stelle sparen. Welche Planungen mit dem Geld existieren, ich weiß es auch nicht.

Ich war und bin der Meinung, dass sind im Mittelfeld und im Sturm Nachholbedarf hatten und haben. Schon seit Jahren.

Dazu ein aktuelles Beispiel, was gute Trainerleistung und Managerarbeit bewirken kann, ist für mich der ERC Ingolstadt.
Wo stand er vor gar nicht so langer Zeit und wo steht er heute?

Unsere Spieler können Fußball. Aber sie kommen als Mannschaft einfach nicht zusammen. Fußball ist Kommunikation. Wer das nicht kapiert, der hat im Fußball nichts zu suchen!

Ich habe bewußt Streich genannt. Warum? Er ist Pädagoge. Dieser Mann zelebriert Fußball mit Methode und Didaktik. Er hat eine unwahrscheinliche persönliche Ausstrahlung ohne ein Wort gesagt zu haben. Er steht 24 Studen unter Strom und elektrisiert seine Spieler mit seinen Ideen und inspieriert sie, auf dem Platz mutig und kreativ zu sein! Jeder ist bereit bis an die Grenze zu gehen und lebt entsprechend auch dafür.

Ich bin davon überzeugt, dass auch durchschnittliche Spieler, wenn sie zu einer Mannschaft geformt werden, überdurchschnittliche Leistungen bringen. Eine Mannschaft ist wie ein Instrument, wie eine Geige. Man muß die Saiten richtig stimmen. Dann ergeben sie Harmonie und Klang.

Warum ist ein Träsch, der, als er kam, jetzt nur Durchschnitt mit Fehlpässen? Warum ist ein Sonny Kittel außer Form?

Diese und andere Fragen zu beantworten, ist nicht meine Aufgabe. Die Antworten müssen die geben, die auch die Möglichkeit haben, Änderungen zu planen und auch durchzuführen.

Die vordringlichste Aufgabe ist die, kurzfristig für Entspannung und Freude, einfach Freude, bei den Spielern zu entfachen und ihnen den Glauben zu vermitteln, dass sie etwas können und sich ruhig wieder trauen sollen, einen Gegner auszuspielen und nicht vor Fehlerangst immer gleich den Ball wegzuspielen. Durch Ausspielen eines Gegners schafft man erst eine Überzahl, z. B. im Strafraum und erhöht damit auch die Chance, ein Tor zu erzielen. Wir sind vor und im Strafraum auch unsortiert und stehen gegenseitig im Weg.
Die Angst von der ich spreche ist der Grund, weshalb wir keine Tore erzielen. Wir spielen immer außen herum. So kommt man nicht in den Strafraum und schießt auch keine Tore. Wie hat Sonny seine Assists und Tore erzielt? Er spielte zwei drei Gegner im Dribbling aus und das war
sein und der Mannschaft Erfolg. Seit dem er das nicht mehr schafft, haben wir auch kein Spiel gewonnen!

Der Einzelne hält den Ball viel zu lange bis er abspielt. Wenn er abspielt, steht er unter Druck und macht Fehler. Insgesamt ist die Mannschaft im Umschaltspiel viel zu langsam. Wenn wir am Strafraum ankommen, ist der Gegner schon positioniert. Uns fehlt offensichtlich die Spielphilosophie für schnelles Spiel und uns fehlen schnelle Spieler, z. B. an den Außenpositionen. Es gibt einen Grundsatz, der für alle Mannschaften gilt: Die Qualität der Spieler bestimmt ein Spielsystem. Hat man nicht die Spieler, kann man ein Wunschsystem nicht spielen.

Bin gespannt, wie es weitergeht.

Spider

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Mittwoch, 7. März 2018, 17:50

Also liegt es doch im allgemeinen am Selbstvertrauen auch mal alleine mit dem Ball was geniales zu machen.Hatte mit Moritz nach Spielende ein kurzes Gespräch am Zaun und er meinte das einfach nur das verdammte Tor fehlt.Meine Nachfrage ob intern alles o.k.wäre hatte er mit ja beantwortet.

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Mittwoch, 7. März 2018, 18:58

@spider
Richtig, es liegt m. E. nur am Selbstverstrauen, nur dann macht man etwas mutiges mit dem Ball. Ohne Risko kein Erfolg, ohne Erfolg kein Spaß.

Die Jungs müssen rausgehen und einfach Fußball spielen und alles um sich vergessen. Z. B. keine Zeitung lesen. Nichts. Abschalten und Ruhe tanken.
Mentales Training sagt man dazu.

chris16

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Mittwoch, 7. März 2018, 21:57

Was der DK über einige Fans in der Südkurve schreibt, ist ernüchternd und erschreckend zugleich.

Wer auch nur ein wenig Einfühlungsvermögen besitzt dem war im Stadion nicht entgangen, dass die Mannschaft sich unglaublich unter Druck gesetzt hat und die Nervosität regelrecht zu riechen bzw. zu sehen war. In so einem Fall übernimmt derjenige in der Kurve die volle Verantwortung dafür, dass die eigene Mannschaft durch stabilisierende emotionale Anfeuerungen wieder zu sich selbst langsam aber sicher findet.

Tut dieser Fan-Koordinator das nicht, muß er die Verantwortung dafür mit übernehmen, dass die Elf auf dem Platz nicht in die Spur finden, ja sogar noch unsicherer werden und andere Fans in das Unheil mit einstimmen. Damit spielt man auch dem Gegner in die Karten. Ungeschickter kann man sich in einer Krisensituation nicht verhalten. Eine Niederlage ist sogar programmiert.

Der Chor forderte: "Wir wolln euch kämpfen sehn, wir wolln euch kämpfen sehn". Die Mannschaft rannte doch und kämpfte bereits am Limit. Sah das wirklich keiner? Die Laufstatistik im DK beweist, welche unglaubliche Laufleistung die Mannschaft erbracht hat. Folglich hat sie gekämpft, wenn auch vergeblich. Der Fan-Einstimmer lag mit seiner Forderung total daneben. Auch der Fernsehkommentator verstand den Gesang nicht und sagte das auch.



Danke für diesen Beitrag! Genau meine Meinung und genau was ich mir im Stadion dachte. Ich war kurz davor den Block zu verlassen weil ich mich geschämt habe und stinksauer war über dieses idiotische Verhalten. Aber für viele oder sogar die meisten Fans ist die Tatsache dass schlechte Leistung nicht gleich schlechte Einstellung bedeutet wohl zu hoch... Kann schon nicht mehr zählen wie oft ich in meinem Leben dieses dumme Genöle von wegen Arbeitsverweigerung, scheiß Söldner, wir wolln euch kämpfen sehen usw. gehört habe in Spielen in denen die jeweilige Mannschaft zwar richtig schlecht, aber absolut bemüht war. Und auch das am Montag war so ein Beispiel Du sagst es, nach dem 0:1 hat man die totale Verunsicherung der Mannschaft doch regelrecht gerochen. Das 0:1 war ein Schock und in Kombination mit dem seit Wochen darbenden Selbstvertrauen ging´s dann dahin. Die einfachsten Dinge wollten nicht mehr gelingen und so steigerte sich die Verunsicherung mit jeder Minute. Sowas muss man doch spüren, erkennen und in der Kurve dagegen ansteuern wenn es die da unten nicht schaffen. Wenn ich als Sportler auf dem Platz stehe, mich in einer Krise befinde und plötzlich gar nichts mehr gelingen will, bei jeder Aktion der Kopf arbeitet und Angst davor hat dass auch diese in die Hose geht. Wie wirkt es da wohl wenn mich meine am Spielfeldrand stehende Familie und Freunde mit Kopfschütteln, Buhrufen und höhnischen Beifall für gelungene Szenen bedenken? Und wie wohl wenn sie mir stattdessen auf die Schulter klopfen und gut zureden? Dafür braucht man doch kein Psychologe sein um das zu verstehen. Und auch wenn ein Profi da vielleicht nicht ganz so leicht negativ beeinflussbar ist wie wir "Normalos" - locker wegstecken kann das auch kein Profi. Auch das sind Menschen.

Noch dazu muss man auch mal sehen dass wir hier gerade mal lächerliche zwei, noch dazu völlig unerwartete, Erstliga-Jahre hinter uns haben und uns jetzt wie so viele Mannschaften nach dem Abstieg schwer tun, aber auch nicht total abgestürzt sind und vor dem Nichts stehen. Wir sind in einer schwierigen Phase, ja. Wir sind hinter den Erwartungen, ja klar. Aber auch nicht mehr. Wenn schon im Endspurt einer enttäuschenden Mittelmaß-Saison in der Liga in der wir mit unseren Voraussetzungen eigentlich heimisch sind derartig reagiert wird... um Himmels Willen. Ich bin seit 20 Jahren HSV-Fan, aber solch eine Schei*e auf der Tribüne habe ich selbst in all den Katastrophen-Jahren nur bei den historisch vergeigten Auswärtsspielen in München erlebt. Bei all den anderen schlimmen Auftritten, in all den anderen desaströsen Jahren hielten die Fans immer den Kopf hoch und sorgten für eine einmalige Unterstützung wo es anderswo zwischen Fans und Mannschaft richtig übel krachte. Man kann als HSVer nicht auf viel stolz sein dieser Tage, aber auf diese Einstellung in der Kurve auf jeden Fall. Erst jetzt, im fünften, sechsten Jahr knallhartem Abstiegskampf in Folge und dem wieder mal direkt bevorstehendem Ende, erst jetzt gibt es Risse und hässliche Szenen. Und dann steh ich hier in Ingolstadt im Block und muss mir anschauen wie die Kiddies beleidigt ihr Megaphon niederlegen weil man nach den beiden größten Jahren der Vereinsgeschichte mal etwas härter auf dem Hosenboden gelandet ist und nur Mittelmaß darstellt. Mei o mei...

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Mittwoch, 7. März 2018, 22:25

Jetzt muss ich da auch mal reingrätschen. Der Stimmungsumschwank auf der Südtribüne (nochmal: Es heißt Südtribüne, wir haben in unserem Stadion keine Kurve) hat nur indirekt mit der Mannschaftsleistung von Montagabend zu tun. Vielmehr spielen da Faktoren aus der Vergangenheit, die hier teilweise schon angesprochen wurden, eine Rolle. Angefangen hat das Ganze tatsächlich in Regensburg als die Mannschaft nicht nur den gesamten Verein und unsere Stadt blamiert hat, sondern es außer einem einzigen Spieler keiner an den Zaun geschafft hat. Da muss ein Kutschke aus Dresden hier her kommen, der nicht einmal 1 Jahr hier spielt, um sich der Kritik der eigenen Fans am Zaun anzunehmen? Sagt mal, geht's noch? Wo war in diesen Situationen ein Kapitän Matip oder ein anderer Führungsspieler, der die Eier dazu hat und Verantwortung übernimmt? Richtig, es gab bis auf Kutschke keinen, deshalb wohlmöglich auch das Spruchband. Das Erschreckende daran war, dass die Mannschaft nichts daraus gelernt hat, sondern sich in den nächsten Spielen sogar noch weiter zurückgezogen hat und den Kontakt mit den Fans ja schon fast "gescheut" hat. Auch ein Leitl, der eigentlich als Identifikationsfigur gilt und dem der Verein viel zu verdanken hat, übernimmt in der Situation keine Verantwortung, lässt sich nicht blicken und redet dann in der PK wieder alles schön. Da hat sich einfach bei vielen Leuten verdammt viel angestaut. Ich hoffe auch, dass sich so eine Stimmung wie am Montag nicht wiederholt, aber übel nehmen kann man es den Leuten nicht, die extrem viel Zeit und Geld aufwenden, zu jedem Auswärtsspiel, zu jeder noch so beschissenen Anstoßzeit fahren und die Mannschaft nach Kräften unterstützen. Das hat nichts mit überzogener Erwartungshaltung zu tun, sondern ist auch einfach nur MENSCHLICH. Soviel dazu.

chris16

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Mittwoch, 7. März 2018, 23:23

Nichtsdestotrotz total kontraproduktiv. Schadet der Mannschaft, schadet dem Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans, schadet dem Ansehen der Fans und des Vereins. Beim Kicker war die Schlagzeile zum Spiel dass die Fans ihr Team verhöhnt haben. Super Bild. Und wenn wirklich dieses beschriebene Verhalten der Mannschaft Hauptgrund war dann ist das ja fast noch lächerlicher als wenn es rein sportliche Gründe hätte. Die Spieler sind nicht an den Zaun gekommen und das ist "erschreckend" und "geht´s noch?"...Gottchen...gibt´s woanders auch nicht dass die Mannschaft ständig am Zaun steht und sich von der emotional aufgeheizten Meute auch noch vollquatschen und anpöbeln lässt.

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Donnerstag, 8. März 2018, 06:40

Der Punkt ist doch doch folgender: Nur gemeinsam kommt man aus der derzeitigen Situation wieder rauss!

Fans die geschlossen hinter der Mannschaft stehen und Fans die alles für ne super Stimmung tun.

Die nächsten Wochen werden verdammt schwer und wir brauchen noch Punkte!

Herrscht weiterhin so ne beschissene Stimmung landet man schnell in der 3 Liga und das will keiner!

Jetzt muss ein Umdenken stattfinden !
Signatur von »Schanzer79« "Schanzer ein Leben lang!"

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Donnerstag, 8. März 2018, 07:41

Man darf die Schuld jetzt nicht nur auf die Fans abwälzen. Das Verhalten im letzten Spiel hatte auch den Zweck unsere Mannschaft mal wach zu rütteln.

Wir haben hier Profis die eine Menge Geld verdienen (+Trainerteam), da muss ich auch ein entsprechendes Verhalten an den Tag legen. Sie können nur deshalb von einem "Spiel" leben, da es Leute (auch Fans genannt) gibt, die Geld dafür zahlen um dieses Spiel zu sehen.

Professionelles Verhalten beinhaltet auch mit den Fans zu kommunizieren (auch wenn man mal verloren hat) und nicht die beleidigte Leberwurst zu spielen. Es kann auch nicht sein, nach einem 0:1 das Fußball spielen aufzuhören weil man im Rückstand ist. Das ist definitiv unprofessionell.

Da kann man sich beim Jahn die 0:2 zurücklagen und in 16 Minuten ein 3:2 draus machten oder 0:3 zurücklagen und 4:3 gewannen.

Wir alle lieben unseren Verein, aber die Mannschaft muss schon etwas tun um diese Liebe zu erhalten. Sie sollte ruhig mal Buße tun. Eine gute Gelegenheit wäre zum Beispiel mal das im Januar/Februar angekündigte Fantreffen, von dem man nichts mehr gehört hat.

https://www.fcingolstadt.de/news/7784-fa…on-den-raengen/

Bei einer solchen Veranstaltung mit Fans, Kindern und der Mannschaft könnte man eine Menge zerbrochenes wieder kitten.

75

Donnerstag, 8. März 2018, 07:51

Danke für die Unterstützung. Dachte schon, dass ich allein dastehe als ich das Thema auf den Plan gebracht habe...
Aber auch interessant zu hören, warum mache "angepisst" waren.
Denkzettel ist - denke ich - bei Spielern und Verantwortlichen angekommen. Jetzt, nachdem man sich Luft gemacht hat, wäre es wirklich schön und einzigartig im Profifußball, wenn alle Fans und Zuschauer das meckern einstellen und bedingungslos (und damit meine ich auch bei mieser Leistung auf dem Platz) den ersten Schritt gehen und noch mehr Gas geben beim Anfeuern und Aufmuntern als es jemals zuvor der Fall war.
Dann bin ich weiter stolz auf uns Schanzer-Fans und den Verein - selbst wenn's dann Liga 3 ist, in der man sich neu ausrichtet (glaube zwar nicht daran, aber selbst dann würde ich zum FCI stehen - bedingungslos!)
Hoffe Ihr tut es auch!
Gemeinsam zum Klassenerhalt! Jetzt erst recht!
Außerdem:
Die Verantwortlichen sehe ich in der Pflicht einen Umbruch für die neue Saison vorzubereiten und die Millionen die auf der hohen Kante liegen zur neuen Saison sinnvoll zu investieren und die gnadenlos auszusortieren, die diesen Weg nicht mitgehen wollen/können.

unsuwe

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Donnerstag, 8. März 2018, 08:56

Jetzt habe ich mir das Interview mit Gärtner mehrmals durchgelesen und werde nicht schlauer.
Fangen wir mit der Spielidee an. Mannschaft und Trainer beschließen das Spielsystem zu ändern auf mehr Ballbesitz zu ändern und wir kommen jetzt darauf, dass dies nicht passt oder umsetzbar ist? Ich habe auf so einem Niveau noch nie trainiert, aber von einem Ballbesitzorientierten Spiel habe ich bei uns noch nichts gesehen.
Grundsätzlich ist ja viel Ballbesitz eine gute Sache. Ball bei mir und der Gegner kann keine Tore schießen. Aber dann muss ich mich auch so verhalten. Grundvoraussetzung ist für mich, dass ich in Ball nähe immer Überzahl erzeuge, um viele Anspielsituationen zu kreieren. Schnelle Zirkulation, um im richtigen Moment in die Schnittstellen spielen zu können. Voraussetzung sind dafür passsichere Spieler und Laufwege. Und eine Kompaktheit in allen Bereichen. Da dürfen maximal 10m pro Mannschaftsteil sein. Schaut euch mal Man City oder Bayern an, wo bei Ball in gegnerischen Hälfte die einzelnen Spieler und Mannschaftsteile stehen. Die sind alle in der Hälfte, um kurze Pass Wege zu haben. Dann brauche ich sichere Abwehrspieler, die dann im Idealfall schnell diagonal die Seiten wechseln. Diese Art Fußball ist die hohe Kunst. Interessant wird es doch bei Ballverlust. Da musst du gleich mit 3-4 Spielern den Ball jagen. Der Rest macht die Pass Wege zu, um schnell wieder den Ball zu erobern. Dies ist Ballbesitzfussball. Bei uns der Fall? Ich sage da nur klarer Fall von Selbstüberschätzung. Spätestens nach 2-3 Spielen muss ich doch erkennen, dass das System nicht umgesetzt wird oder wir nicht die Spieler dafür haben. Und den Verantwortlichen fällt dies jetzt auf. Vielleicht war es auch ein Vorgriff auf die nächste Saison, um das System zu etablieren, aber dann darf ich doch nicht kundtun, dass ich aufsteigen möchte. Und dann muss ich auch unser Trainerteam und die sportlichen Verantwortlichen in Frage stellen. Hätten sie sich auf ihre Stärken konzentriert, die in der Pause verfeinern und an unseren Standards gearbeitet, hätten wir wahrscheinlich mehr erreicht. Nun müssen wir wieder zurückrudern, um die Saison zu retten. Ich will keine 3.Liga. Dies überleben wir nicht mehr.
Noch ein Wort zur Transferphase. Das wir im Winter keine Leute bekommen oder nicht alles Summen zahlen möchten ist für mich nachvollziehbar und auch in Ordnung. Bis dahin standen wir nicht schlecht und mussten nicht jedes Risiko gehen. Aber nur unter dem Gesichtspunkt, dass wir nicht aufsteigen wollen. Ich kann auch noch verstehen, dass ich mit Ananou einen Perspektivspieler hole, obwohl die bei uns meisten dies auch bleiben.
Aber wir holen nur fertige Spieler, wenn sie uns sofort weiterhelfen. Ebert zeigt Ansätze in der Vorbereitung, die am Ende der Saison für uns wertvoll sein können. Wann denn? Am letzten Spieltag in der 60. Minute? So einen Schwachsinn habe ich ja noch nie gelesen. Absicherung für verletzte und schwächelnde Spieler. Da fange ich lieber nicht an aufzuzählen.

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77

Donnerstag, 8. März 2018, 19:49

Ich finde obigen Beitrag deshalb bemerkenswert, weil er sich mit Fußball beschäftigt und einiges erklärt.

Vor allem der mittelere Absatz sagt einiges, was im Fußball generell wichtig ist, um erfolgreich zu sein.

Ich persönlich kritisiere höchst ungern Spieler. Der Grund liegt darin, dass es verschiedene Gründe geben kann, weshalb es bei einem nicht läuft.
Wer selbst aktiv war, weiß, dass Rahmenbedingungen im Verein, Trainer, Spielerverantwortliche viel mehr Einfluß auf die Leistung haben, als es ein Außenstehender weiß oder ahnt.

Das Interview mit Gärtner habe ich auch gelesen. Sein Fazit ist: Spieler und Trainer haben sich auf das System geeinigt. Sie tragen die Verantwortung. Niemand anders. Das ist die Kernaussage Gärtners. Also müssen sie es wieder richten. Gemeinsam.

Auffallend ist auch, welchen Druck Gärtner auf Spieler und Trainer ausübt. Ich würde da keine Zeitung mehr lesen. Bei diesem Druck kriegst Du auch keinen klaren Kopf mehr und spielst einen richtigen Mist. Genau diesen Druck sehe ich bei jeder Ballannahme und jedem Pass, bei jedem Zweikampf und sogar jedem Kopfball. Ruhe bekommt man bei Spielern nur, wenn man ihnen im Training bei jedem erfolgreichen Ballkontakt ein "Super" etc. nachwirft. Aufbauarbeit ist gefragt.

Die ganzen Spielerinterview würde ich in dieser Krisenzeit untersagen. Sie sollen sich ausschließlich auf sich fokusieren und mit Entspannungsübungen (Kop frei machen) beschäftigen.

Gärtner hat aber auch gesagt, dass weitere Spieler im Gespräch waren. Welche, hat er nicht gesagt. Die Frage ist aber, ob es ausschließlich finanzielle Gründe waren. Finanziell würde ich auch kein Abenteuer eingehen. Die Finanzpolitik war bisher solide und soll es auch bleiben.

Aber: Junge Spieler mit Perspektive werden nur kommen, wenn sie sehen, dass auch andere junge Kicker wirklich eine Chance haben. Sonst
sehen sie leere Versprechen, aber keine Chance und bleiben weg.

Ich kann mir gut vorstellen, wie hart das Geschäft ist. Linke hat einmal sinngemäß im DK gesagt, Wir müssen schnell sein".
Offensichtlich waren wir nicht schnell genug.

Abschießend: Un

Ziele sollten allgemein zwischen Trainer und Sportdirektor bzw. den Mitverantwortlichen abgestimmt und letztlich abgestimmt werden. In solchem Fall sind dann auch alle bei entsprechenden Korrekturen im gleichen Boot. So wie es aussieht, war jemand nicht im Boot oder wollte es nicht sein oder er ist ausgestiegen. Wer, das ist interne Sache. Der Schaden trifft aber alle. Schuld ist immer der Schwächere.

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78

Donnerstag, 8. März 2018, 21:05

In diesem Zusammenhang stellt sich eine Frage, die bisher niemand gestellt hat, oder?

Warauf ist die Heimschwäche des FCi zurückzuführen? Was meint ihr?

ManuFCI

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79

Donnerstag, 8. März 2018, 22:00


In diesem Zusammenhang stellt sich eine Frage, die bisher niemand gestellt hat, oder?

Warauf ist die Heimschwäche des FCi zurückzuführen? Was meint ihr?


Hm gute Frage. Ich denke das hat mehrere Faktoren. Erstmal spielen unsere Gegner noch etwas defensiver wenn sie bei uns sind. Dazu kommt denke ich noch der innere Druck den sich die Spieler selbst machen. Bei einem Auswärtsspiel schaut man halt was so passiert, bei einem Heimspiel will man unbedingt gewinnen vor den eigenen Fans, was die Fehlerquote bei einem eh schon angeknacksten Selbstvertrauen noch weiter erhöht.
Als dritten Faktor sehe ich möglicherweise sogar uns Fans. Bei den meisten Auswärtsspielen herrscht eine super Stimmung, alle sind gegen dich, was zusätzlich motiviert. Bei uns zu Hause ist das schon fast traurig für einen Spieler wie beispielsweise Kutschke der Dresden gewohnt ist. In der Aufstiegssaison und in der 1. Bundesligasaison gab es mal Zeiten wo die Gegengerade voll dabei war und unser Stadion phasenweise ein Hexenkessel war. Seit dem Abgang von Hasenhüttl wurde dies leider immer weniger, was natürlich wieder mit der Mannschaftsleistung zusammenhängt. Irgendwie ein Teufelskreis.

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Freitag, 9. März 2018, 09:16

@ManuFCI: "Als dritten Faktor sehe ich möglicherweise sogar uns Fans. Bei den meisten Auswärtsspielen herrscht eine super Stimmung, alle sind gegen dich, was zusätzlich motiviert. Bei uns zu Hause ist das schon fast traurig für einen Spieler wie beispielsweise Kutschke der Dresden gewohnt ist. In der Aufstiegssaison und in der 1. Bundesligasaison gab es mal Zeiten wo die Gegengerade voll dabei war und unser Stadion phasenweise ein Hexenkessel war. Seit dem Abgang von Hasenhüttl wurde dies leider immer weniger, was natürlich wieder mit der Mannschaftsleistung zusammenhängt. Irgendwie ein Teufelskreis."

Sehr gut beschrieben. Ich finde, es ist besser, wir packen uns mal selbst an die eigene Nase. Der schönste Sieg ist bekanntlich der über sich selbst.

Wir alle sollten hier eine gemeinsame konzertierte Aktion starten und konstruktive Vorschläge machen, wie wir eine Fankultur hinbekommen, die den Gegner im Station einschüchtert und Respekt verschafft. Aber auch eine Weise, die sportlich fair ist.

Was meint ihr? Fangen wir an!