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Schanzer_Commando

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Sonntag, 20. Juni 2010, 22:41

(Der besseren Lesbarkeit wg in zwei Beiträge gesplittet)

Zu deinem Beitrag "König Ludwig": schön, dass man hier auch mal von Anderen Meinungen zu RB Leipzig liest! Deine Einschätzung ist richtig, beim Vorort-Termin vom King+mir am 28.März 2009 in Leipzig, haben wir in vielen Gesprächen mit Sachsen-Fans die Situation dort gut verstanden. Ich kann die Sehnsucht der Leipziger nach einem Top-Fussballverein verstehen. Des weiteren gehen im Osten reihenweise Fussballclubs unter, der Abstieg ist bezeichnend. Cottbus, Rostock sind die zwei Clubs mit Erstliga-Präsenz in den letzten 15 Jahren, die jetzt (fast) untergegangen sind. Die 1.BL hatte seit 1995 ff. leider nie großen Ostverein-Anteil. Die 2.BL jedoch ist da ein besserer Gradmesser. In der Saison 1997/1998 spielten vier Ostvereine in der 2.BL mit: Energie Cottbus, VFB Leipzig, FC CZ Jena und dem FSV Zwickau. Jedoch stiegen an genau am Ende dieser Saison prompt auch drei Ostvereine ab: Zwickau, Jena und Leipzig waren weg! Lediglich Jena ist bis heute ein Verein, der zwischen 3. und 2.BL hin- und herpendelt. Der VFB Leipzig wurde 2004 aufgelöst nachdem ein zweites Insolvenzverfahren eröffnet wurde, und das erste Insolvenzverfahren offensichtlich schlampig geführt wurde. Im Endeffekt kann man nur sagen "selbst schuld". Es gab Versuche in Leipzig nach der Liquidation des VFB Leipzig die Fussballkräfte in Leipzig zu bündeln, was aber nicht funktionierte.

Wikipedia meint dazu lapidar (ich zitiere): "Es gab Bestrebungen der Stadt Leipzig, die Kompetenzen des Leipziger Fußballs zu bündeln und so das Interesse potenzieller Investoren zu erhöhen. Allerdings scheiterte dieser Versuch (Schlagwort „VfB Sachsen Leipzig“ bzw. „1. FC Union Leipzig“) schnell an den starken, historisch bedingten Rivalitäten beider Vereinsführungen und Fanlager."

Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist anscheinend auch klar, dass mit der aktuellen Sponsor-Situation im Osten kein Fussballclub mittelfristig höher wie 3.Liga spielen kann. Die Einnahmen/Ausgaben scheinen sich für Vereine wie Erfurt, Aue etc. gerade so zu decken. Große Abenteuer sind nicht möglich. Wenn man bedenkt, dass es aber durchweg größere Städte sind, die diese Fussballvereine beherbergen, dann stimmt das einen schon nachdenklich. Ausgerechnet die größte Stadt Ostdeutschlands Leipzig wäre mit 520,000 Einwohnern prädestiniert durch Sponsoren und entsprechende Fanbasis einen Verein zu beherbergen, der mittelfristig sich in der 1.BL etabliert. Was ist aber seit 2004 passiert?

Dieses hier, 1.Lok Leipzig im Jahr 2004: http://www.bischofshol.de/fremde/deutschland.html

Lok hat im Jahr 2004 offensichtlich genug Sympathien gehabt in Leipzig der Fussballverein zu werden. Im Jahr 2010 ist das aber nicht der Fall, Lok zieht nicht. Im Gegenteil, der Verein ist ins Fadenkreuz zwielichtiger Zeitgenossen gekommen, vom Einstieg eines Großsponsors ist man weit entfernt. Einzig RB Leipzig hat Möglichkeiten dem Fussball dort eine 1.BL-Bühne zu bereiten, weil genügend Geld vorhanden ist. RedBull hat ja für 200 Mio. € mal ein neues Stadion in New York gebaut, und der Verein geht zielstrebig der 1.BL entgegen. Ein einmaliges Phänomen in Deutschland. Potenziell habe ich dagegen nichts einzuwänden, es ist ja schließlich jedermanns eigene Sache was er mit seinem Geld tut. Nur wird in Leipzig das Thema nicht menschlich vorangetrieben und alle relevanten Entwicklungsschritte einfach übersprungen. Die brauchen keine Fans und keine Fanszene. Wenn RB in der 1.BL ankommt, dann verkaufen sich die Dauerkarten und Eintrittskarten dort von alleine. Die Mainstream-Leute in Leipzig wollen professionellen Fussball, ganz egal welcher Verein. Die Leute, die RB adressiert werden so oder so kommen. Das ist der Unterschied zu IN, weil hier selbst Zuschauer schwierig zu mobilisieren sind. Hier lechzt man nicht nach Profifussball, ansonsten hätte sich seit 1982-2004 irgendwas bewegt. Hat hier niemanden interessiert, mit Bayern, 60 und dem Glubb waren genügend Möglichkeiten vorhanden. Des weiteren ist der FCI hier in IN nicht von einer Firma gegründet und mit seinen Funktionären gespickt. Auch hier gibt es historische Unterschiede. Und der Hauptunterschied ist, dass in Leipzig eine FIRMA einen Verein gegründet hat und nicht ein Mäzen oder so. Der 1.Lok als Fanprojekt hatte auch nie eine Chance in solche Strukturen einzusteigen.

Im Endeffekt kann man folgendes Fazit treffen: dadurch, dass in Leipzig jahrelang es niemand auf die Reihe bekommen hat, die Vereine, die sie hatten oben zu halten und diese Bankrott gegangen sind, ist es im Endeffekt nicht weiter verwunderlich, dass es jetzt RB schafft dort groß raus zukommen. Ich persönlich vermisse Seele und die richtige Einstellung bei diesem Verein. Die werden durch die RL Nord durchmarschieren und gut ist. Das Zentralstadion wird gut besucht sein und es wird immer wieder größere Randale geben. Aber ansonsten ist der Niedergang der Ostvereine analog zum wirtschaftlichen Niedergang der Region. Sponsoren bleiben aus, die Bevölkerung haut ab ... warum sollte diese Entwicklung vor den Fussballvereinen halt machen?

BerndH1892

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Mittwoch, 23. Juni 2010, 15:53

Du sprichst die Probleme der ostdeutschen Vereine in den oberen Ligen an.
Diese Probleme sind für mich hausgemacht und haben vor allem zu Anfang der 90er rein gar nichts mit Misswirtschaft u.a. zu tun. Viel mehr wurde es damals vom DFB und den westdeutschen Vereinen schlichtweg verpennt die "Neuen" einzugliedern. Die ostdeutschen Clubs, wie Dynamo Berlin, Lok Leipzig, Karl-Marx-Stadt, Dresden etc. wurden von den westdeutschen Clubs (Leverkusen vor allem zu nennen) quasi ausgeplündert. Die wichtigsten Spieler (Kirsten, Sammer, Thom, etc. etc.) wurden abgeworben. Somit waren die ostdeutschen Clubs schon mal alles andere als konkurrenzfähig. Hinzu kommt, dass lediglich 2 Clubs in die 1.Liga durften (Dresden und Rostock). Weitere Unterstützung vom DFB gab es ebenfalls nicht. War ja auch ein Katzensprung vom Sozialismus in den Kapitalismus. AAN
Auch in der Zeit danach wurden viele Fehler vor allem von West-Deutschen gemacht. Viele Investoren dachten, sie können im Osten das schnelle Geld machen, runinierten die Clubs und verschwanden dann wieder. In dieser Zeit sind schon mal viele viele Traditionsclubs, die wahrscheinlich kein Wessi mehr kennt, den Bach runter gegangen. Stahl Brandenburg, Eisenhüttenstadt, Vorwärts FFO z.B. Die sind bis heute nicht mehr auf die Beine gekommen.
Sicherlich wurden von Ende der 90er bis jetzt viele Fehler im Managment gemacht, s. Dresden oder Lok, aber 1. sind dem viele viele Sachen vorausgegangen, die den Fehler erst den Weg geebnet haben und 2. nur weil ostdeutsche Traditionsvereine nicht mehr 1.Liga spielen, heißt es noch lange nich, dass man deswegen n Retortenverein braucht. Die Identifikation mit den Clubs, auch wenn noch so überschuldet und schlecht spielend ist immer noch riesig. Beste Beispiele sind eben Lok oder Zwickau. Erfolgsfans gibts leider Gottes bei euch (allgemein im Westen) viel zu viele, und etwas anderes wird nie zu RedBull gehen und 3. zeigen Vereine, wie Union oder auch Jena z.B., dass man auch ohne großen Mäzen aus Hintertupfingen wieder zurückkommen kann.

In diesem Sinne: SCHEISS RedBull

vuvuzela-fan

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Donnerstag, 24. Juni 2010, 15:45

Der Westen Deutschlands entschuldigt sich für RB Leipzig ;)

Spider

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Samstag, 6. November 2010, 23:29

Sonntag: Cottbus II führt gegen RB Leipzig etwas im Schilde
Der Sonntag könnte für RB Leipzig ein schwerer Tag werden. Vom Papier her gehört der Gegner Energie Cottbus II zwar nicht unbedingt zu den ganz Großen der Regionalliga-Szene. Aber die Lausitzer haben auf eigenem Platz offenbar eine große Sache in Planung. Ursprünglich sollten die Cottbuser zu einem Benefizspiel für Hochwassergeschädigte in Görlitz auflaufen. Der Termin wurde auf den nächsten Sommer mit der Begründung verschoben, dass die Spieler für die zweite Mannschaft gebraucht werden. Bedeutet für RB, einer geballten Zweitliga-Macht gegenüber zu stehen. Ist hier etwa Wettbewerbsverzerrung im Spiel? Mit dieser Ungerechtigkeit müssen die Rasenballer ganz einfach zurecht kommen.

Quelle MDR

Die Mateschitzboys scheinen ihr Saisonziel aus den Augen zu verlieren.
Das Bsp.CottbusII zeigt aber auch wie die Zweiten Vertretungen in den unteren Ligen für eine Wettbewerbsverzerrung sorgen können.Blöd nur das RB in der Regionalliga Nord einer Reform nicht zugestimmt hat. :tongue:

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Spider

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Sonntag, 7. November 2010, 20:14

Und jetzt kommts RB verliert 1-3,echt genial.Chemnitz ist momentan das Mass aller Dinge.

BSG

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Dienstag, 4. Januar 2011, 18:16

Zitat

Original von Schanzer_Commando
Tobo (weiß nicht, ob Du hier noch mitliest aber getriggert durch meine Recherchen zu RB Leipzig schreibe ich trotzdem mal hier weiter):

Ich weiß nicht, ob einer der von Dir genannten Vereine überhaupt finanzielle Hilfe von RB annehmen würde! Zumindest die Fans würden das nicht wollen. Mir sind aber die Alternativen schleierhaft, ohne Geld mündet es zwangsläufig in der Amateur-Fussballmeisterschaft (welche der ESV Ingolstadt 1979 gewann!). Es geht nicht um die Neugründung des Vereins, sondern für viele Fussballfans in Leipzig u. Umgebung ist der Großsponsor RB der Feind. Einerseits muss mittlerweile mit Fussball Geld verdient werden, aber die wachsende Kommerzialisierung ist schon ein Riesenproblem gerade für viele Vereine, die bisher eine gesunde mittelständische Basis haben, d.h. Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern und Regionalsponsoren! Die hantieren mit Budgets von maximal bis ~100,000 Euro.

In (Alt-)Württemberg [1] gibt es einen Club, der diese Ideale sehr gut verkörpert und durch kontinuierliche Aufbauarbeit in der Verbandsliga Württemberg spielt: der FC Gärtringen! Dort ist bspw. auch eine 2.Mannschaft des VfR Aalen tätig. Der FCG ging mit 73 Punkte und 9 Punkten Vorsprung als Meister der Landesliga 3 des WFV hervor, eine schon schwierige Leistung, wenn man bedenkt, dass ein TSF Ditzingen (Experten wissen, dass sie mal RL spielten!) zeitgleich als Tabellenletzter abstieg! Der kleine Verein wird versuchen die Klasse zu halten, im Endeffekt hängt es aber halt davon ab, wie sie im März in die Rückrunde starten. Ich weiß nicht ob/wie die Spieler Geld vom Verein erhalten, aber viele Sponsoren sind nicht vorhanden Sponsoren FCG. Scheinen alles Mittelständler zu sein, die sicher keine hohen fünfstelligen Beträgen hineinbuttern können. Der Etat eines solchen Vereins liegt bei max. 100,000 € und das ist auch gut so. Des weiteren ist es in den Kreisen Böblingen, Stuttgart, Ostfildern usw. sehr schwierig aufgrund der hohen Vereinsdichte überhaupt zahlungsfähige Sponsoren abzugreifen. Die Nachfrage ist größer als das Angebot, weswegen auch die Sponsorbeteiligungen sicherlich niedriger sind als es hierzulande ein TUJA beim SV Manching unternommen hat. Werde mal im Hintergrund recherchieren, ob diese These auch wirklich 100% korrekt ist.

Ob das in Leipzig auch so ist? Bei RB Leipzig muss richtig Asche geflossen sein! Die haben bereits nach 8 Monaten Existenz mehrere Fanclubs, Webseiten etc. wie sie bspw. ein FC Ingolstadt immer noch nicht hat! Man schaue sich nur mal dieses Bild an:

"Die Nr.1 in Leipzig" (Vorsicht Bild ist sehr groß und ladeintensiv!)

Bezeichnend auch der Altersdurchschnitt, der in folgendem Thread thematisiert wird: Thread im bulls-club Forum

Anscheinend beträgt der Altersdurchschnitt bei RB ca. 33,9 Jahre! Sehr interessant. Gerade in dieser Alterskategorie wechselt niemand mit Zugehörigkeit zu Sachsen oder Lok freiwillig zu RB! Meine Theorie: höchstwahrscheinlich sind das Leute, die bisher keinen Verein hatten und/oder zugezogen sind! Leipzig ist immerhin die größe Stadt in den neuen Bundesländern und hat sicherlich Leute aus anderen Gegenden angeworben. Zweite Theorie: es sind Familienmenschen, die verhindern wollen, dass ihre Kinder bei Sachsen oder Lok unterkommen! Wobei es bei Sachsen Leipzig ganz vernünftige Leute gibt, wie wir im März 2009 herausgefunden haben. Leute mit Hang zur Ultra-Szene gehen dann eher zu Chemie oder Roter-Stern Leipzig. Fussballtechnisch geht in dieser Stadt sehr viel, vor allem in den Subkulturen. Und auch -komischerweise- beim "Bulls club" oder "RB-Fans"!

Das Impressum lügt nicht, hier sind Profis am Werk:

«Novapixel Werbeagentur e.K.

Waldstraße 6
04105 Leipzig»

Aha! Beim "Bulls club" sagt das Impressum ebenfalls, dass die Seite von einem "Affiliate Einzelunternehmer" betrieben wird, der (! Ausrufezeichen !) eigentlich in Dresden sitzt. Hier muss es offensichtlich Aufträge gegeben haben wo ordentlich cash geflossen ist! Das sind keine unabhängigen Fanprojekte und auch keine unabhängigen Fans.

Nehmen wir noch einen Fanclub unter die Lupe: die "L.E. Bulls"
Haben auch eine stylische Webseite und sind der 1.offizielle Fanclub und sind ein richtiger e.V.: http://www.le-bulls.de/
Die Satzung findet man auf der Seite trotzdem nicht, statt dessen nette Flash-Animationen, super gestylte Logos und Kalender-Applikation auf der Webseite! Beim "Mitglied werden" wird wenigstens die Zielgruppe näher umschrieben, es wird von Familienmitgliedschaft geredet. RB will ganz gezielt Familien in der Stadt gewinnen. Zahlendes Publikum ohne Ambitionen auf Ultra oder Kutte. Komisch, komisch ... sind das normale 0815-Leute mit 0815-Fähigkeiten, die diese Webseite gestalten?

Nein, offensichtlich sind bei allen 3 Seiten Profis im Hintergrund aktiv und werden in irgendeiner Form entlöhnt. Über entsprechende Business-Netzwerke findet man dann schon Informationen über die Macher. Mit diesen Argumenten bewaffnet kann man sich durchaus der Kritik an RB Leipzig anschließen.

Bei RB merkt man aber, dass hier der "Kaltstart von 0-100" relativ perfekt von statten gegangen ist, es gab auch schon Fantreffen mit Sven Neuhaus usw. Wenn man sich mal anschaut wie lange das beim FC Ingolstadt gedauert hat und das trotz Intermezzo in der 2.BL! Bei uns sind keine Werbeagenturen im Hintergrund aktiv und die Fans sind allesamt authentisch, es sei denn es outet sich hier irgendjemand dass unsere Fanclubs mit ihren Leuten bei einer Werbeagentur arbeiten, und das sie für die Doppelhalter den Beamer ihrer Firma verwendet haben!

Tobo: im Ernst ... so etwas will kein denkender Fan im Rest der Republik!

cu,
©&® sc07


Fussnoten:

[1] Im Gegensatz zu Bayern oder anderen Bundesländern wurde in BaWü die fussballtechnische Vereinigung -gottseidank- nie vollzogen! Es gibt zwar die Oberliga BaWü, aber beide Verbände haben eine oberste Liga die Verbandsliga Württemberg u. Baden. Für einen Verein wie Gärtringen ist es deswegen eine Ehre in der höchsten Spielklasse Württembergs kicken zu dürfen.



Ich denke Tobo meint: Das die Vereine im osten einem Großsponsor nicht abgeneigt wären , aber nicht so.
Das ist kein Sponsoring sonder reines Marketing und Vereinsausbeute.redBull interessiert doch der Verein überhaupt nicht!
Das kein echter Traditionsclub seinen Namen weggeben würde steht hier ja ausser Frage.Schalke heisst ja auch nicht Gazprom Gelsenkirchen.Die Art und Weise wie Red Bull vorgeht ist absolut nicht akzeptabel.Schau dir doch mal die reaktionen der Vereine bzw. Fans auf diesen club an.Die Reaktionen sind im Osten wie im Westen gleich.Das ist für den wahren fußballfan ein Schlag ins Gesicht.Z.b.bei Hoffenheim ist es wieder eine andere Sache und finde ich z.b. absolut nicht verwerflich wenn ein Präsident der schon Jahrelang hinter dem Verein steht Sponsort.Aber einfach Namensrechte kaufen Vereine übernehmen usw. um höher zu kommen ne.Der Verein RB wird sich nie durchsetzen und in D nie echte Fans bekommen höchsten die Stösschen Gesellschaft.Und jeder Verein der da mit diesem Verein symphatisiert wird mitverhasst sein.Da bin ich mir sicher.Schaut doch mal LOK an die hatten eine Jugendpartnerschafft geplan gehabt mit RB doch der Widerstand dagegen ist so groß das jetzt sogar der Präsi weg ist.
Signatur von »BSG« Als Gott die Plagen erschuf ,dachte er zuerst an einen Fußballverein im Erzgebirge
Scheiß Wismut Aue!!