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Pius King

Meister

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Dienstag, 31. März 2009, 23:38

Großbardorf verzichtet auf Lizenz

Nun ist es wieder soweit und die „Gallier“ stehen wie bereits vor einem Jahr vor einer richtungweisenden Entscheidung: Wie geht es weiter mit dem TSV? Wo soll und kann der Weg hinführen? Was sind die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele? Wie können diese Ziele formuliert, angegangen und erreicht werden?

Mittlerweile sind wir nach über der Hälfte der Regionalliga-Saison 2008/09 um vielerlei Erfahrungen reicher, die wir im vergangenen Jahr noch nicht abschätzen konnten. Aus Sicht des sportlichen Verlaufs und der entsprechenden Erfahrungen sowie herrschenden Lizenz-Bedingungen hat der TSV in der vergangenen Woche den Entschluss gefasst keinen erneuten Lizenz-Antrag für die Regionalliga-Saison 2009/2010 abzugeben. Um unseren Entschluss zu verdeutlichen haben wir einige Punkte exemplarisch aufgeführt, die für diese Entscheidung maßgeblich waren:

Positive Aspekte der Regionalliga:
- Sportlich gesehen ist die neu geschaffene Regionalliga für den TSV und die Fußball-Region sicherlich eine sehr reizvolle Aufgabe, denn mit einigen Traditionsvereinen und starken Amateurteams der Bundes- und Zweitligisten kann sich der TSV hier sportlich auf höchstem Niveau messen. Zudem ist es eine exzellente Plattform für junge Spieler, die es vielleicht bis in den Profifußball schaffen wollen bzw. können.
- Der TSV Großbardorf ist momentan sportlich auf einem Abstiegsplatz, aber man hat besonders zu Saisonbeginn gesehen, dass wir nicht so sehr weit entfernt sind von der Leistungsfähigkeit und sicher das Format bringen können um Regionalliga-Fußball zu präsentieren. Hier spielen die langwierigen Verletzungen der Leistungsträger Sebastian Knüttel und David Schmieg und der immer wieder auftretende Ausfall weiterer wichtiger Stammkräfte sicher eine große Rolle. Und auch die Konstellation mit der Spielstätte Schweinfurt „gefühlte“ 34 Auswärtsspiele zu haben und die seit Jahren gefürchtete TSV-Heimstärke so in der Regionalliga nicht halten zu können ist sicher auch mit ein Grund für die derzeitige sportliche Entwicklung.
- Die Abläufe mit der aufwändigen Planung der Heimspiele im Willy-Sachs-Stadion Schweinfurt sind eingespielt, obwohl mit ausbleibendem sportlichen Erfolg und zurückgehender Zuschauer-Resonanz natürlich auch die Motivation der freiwilligen Helfer verständlicherweise bereits etwas nachgelassen hat.
- Die Stadt Schweinfurt mit den Stadionangestellten hat den TSV herzlich aufgenommen und eine professionelle Arbeit ermöglicht. Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden ist zudem hervorragend und uns wurde in ersten Gesprächen angeboten eine weitere Saison in Schweinfurt spielen zu können. Für die Zusammenarbeit in der Regionalligasaison und das neue Angebot möchten wir uns herzlich bedanken, denn erst durch die Zusage der Stadt Schweinfurt zur Stadionnutzung wurde dem TSV dieser Regionalligaaufstieg ermöglicht.
- Die Zusammenarbeit mit dem 1. FC Schweinfurt 05 als Hauptnutzer des Stadions war immer ausgesprochen fair und freundschaftlich wofür wir uns ebenfalls bedanken.
- Die Abwicklung mit separatem VIP-Zelt für Sponsoren, Presse und Mannschaft ist sehr gut angenommen worden, obwohl wir hier natürlich vor allem im Ticketverkauf noch mehr erreichen müssten, damit ein VIP-Bereich rentabel betrieben werden kann. Im Vergleich zu anderen Regionalliga-Vereinen haben wir hier sicher einiges angeboten. Der VIP-Bereich des TSV war immer Treffpunkt für unsere Partner und Freunde um in lockerer Atmosphäre Kontakte zu knüpfen, die sich ggf. auch wirtschaftlich auf einige Firmen auswirken können. Ein VIP-Konzept ist eventuell auch in Großbardorf in der kommenden Saison geplant.
- Der TSV Großbardorf hat in diesem Jahr ca. 160.000 € vom Deutschen Fußball-Bund als TV-Geld erhalten. Abzüglich eines geschätzten Mehraufwand von 100.000 € (Erläuterung hierzu erfolgt auf der nächsten Seite) sind dem TSV ca. 50.000 - 60.000 € Zusatzeinnahmen verblieben, die zur zusätzlichen Finanzierung des Spielbetriebs und der Nachwuchsförderung zur Verfügung stehen.
- Der Nachwuchsbereich des TSV ist mittlerweile herausragend, aber dieser braucht das Vorbild und Aushängeschild Herren-Mannschaft. Mittlerweile bringen Eltern aus bis zu 80 Kilometer Entfernung ihre Kinder nach Großbardorf, um sie bestmöglich von den erfahrenen und geschätzten Juniorentrainern des TSV ausbilden zu lassen. Diesen Jugendstützpunkt möchten wir weiter ausbauen und eine noch engere Verzahnung zwischen Junioren und Herrenfußball schaffen. Hierzu sollen auch Schulprogramme entwickelt und umgesetzt werden. Der gesellschaftliche Wert bzw. die „Erziehungsarbeit“ durch den Verein wird gesellschaftspolitisch oft unterschätzt und nach unserer Meinung auch öffentlich nicht genügend gewürdigt. Beispiele was eine Verrohung der Jugend bewirkt können wir täglich im Fernsehen sehen oder gar selbst erfahren. Hier setzt der TSV mit gezielter Ausbildung im Kindesalter an. Soziales Verhalten, Disziplin, Teamgeist, Persönlichkeitsentwicklung etc. sind Schlagworte, die in der Gesellschaft und der Erziehung unserer Kinder immer wichtiger werden. Dies alles will der TSV unterstützen und den Kindern der Region eine entsprechend gute Ausbildung anbieten.
- Die Entscheidung im letzten Jahr für die Regionalliga war richtig, denn sportlich wird es für den TSV immer ein herausragendes Ereignis gewesen sein. Spiele in Ulm oder beim „Club“ bleiben sicher auch unseren Fans und Spielern nachhaltig in Erinnerung.
- Der TSV sah es im letzten Jahr als seine Pflicht gegenüber Verband, Zuschauern, Medien und Sponsoren an das Abenteuer Regionalliga anzugehen, denn mit dem vierten Tabellenplatz hatte sich der TSV damals sportlich für die Regionalliga qualifiziert. Nach Meinung des TSV müsste dies immer der entscheidende Aspekt im Fußball bleiben – wer sich sportlich qualifiziert hat zuerst mal das Recht aufzusteigen und ein Verein sollte eine angemessene Zeit erhalten die infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen, um langfristig die Anforderungen erfüllen zu können.



Negative Aspekte:
- Die sportliche Präsentation der TSV-Mannschaft ist aktuell nach Meinung der Offiziellen des TSV nicht regionalligareif. Sieben Niederlagen in Folge sprechen hier eine eindeutige Sprache. Derzeit können wir den Mannschaften in dieser Liga nicht auf Augenhöhe entgegentreten – einige Gründe die wir hierfür sehen haben wir bereits erläutert.
- Die Spieler des TSV Großbardorf sind „Feierabendprofis“. Nur so ist die Regionalliga für den TSV überhaupt zu finanzieren gewesen. Unsere Spieler müssen so in jedem Spiel an ihre körperliche und auch mentale Leistungsgrenze gehen, um den Profiteams dauerhaft Paroli bieten zu können.
- Das Zuschauer- und Sponsoreninteresse in der Stadt und im Umland Schweinfurt hält sich aktuell doch eher unter unseren Hoffnungen, so dass wir auch für die nahe Zukunft hier keine erhöhten Einnahmen erwarten und kalkulieren können.
- Die Kosten für die Regionalliga und das damit verbundene strikte Anforderungsprofil des Deutschen Fußball-Bundes liegen geschätzt für den TSV mindestens 100.000 € höher als für die Bayernliga bei der Heimspielstätte TSV-Sportpark. Darunter fallen vor allem die Stadionmiete, Rasen- und Stadionpflege der Stadt, Verbandsabgaben, Sicherheitsauflagen, erhöhte Schiedsrichterkosten, erhöhte Reisekosten sowie Personalaufwand. Wenn der TSV Großbardorf im eigenen Stadion spielen könnte würden sich diese Kosten eventuell halbieren.
- Der Aufwand für alle TSV-Helfer ist sicher grenzwertig zu sehen, denn über mehrere Jahre kann dieser Aufwand zu jedem Heimspiel und dem entsprechenden Auf- und Abbaumaßnahmen so nicht gestemmt werden.
- Der DFB wird auch in Zukunft wohl keine Reduzierung der Anforderungen für die Regionalliga zugestehen, so dass Regionalliga-Spiele in Großbardorf zum derzeitigen Stand undenkbar sind. Hier müsste erst ein entsprechender Ausbau im Millionenbereich umgesetzt bzw. eine neue Spielstätte in der Region Rhön-Saale errichtet werden, wovon wir derzeit doch noch ein gutes Stück entfernt sind. Hier müsste im politischen Bereich ein Konzept erarbeitet werden und eine gesamte Region dahinter stehen ein solch ehrgeiziges Projekt anzugehen.
- Unsere treuesten Zuschauer kommen weiterhin aus den Regionen Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen, Hammelburg, Landkreis Hassberge und Landkreis Schweinfurt. Für viele dieser Zuschauer ist die Anreise nach Schweinfurt sicher länger geworden.
- Besonders für unsere mittlerweile auch größer gewordene Zuschauergruppe aus dem Thüringer Raum hat sich die Anreise zu den „TSV-Heimspielen“ in Schweinfurt wesentlich verlängert, weshalb hier sicherlich Einbußen hinzunehmen sind.
- Als großes Problem für den TSV stellt sich die vom DFB geforderte frühe Anstoßzeit (14 Uhr) dar. Obwohl kein TV-Interesse des Bayerischen Fernsehens vorhanden ist wird hier auf die frühe Anstoßzeit bestanden. In der ländlichen Region Rhön-Saale ist es nun mal so, das samstags auch viele Arbeiten zu Hause bzw. im Garten zu erledigen sind und somit die frühe Anstoßzeit einfach nicht förderlich ist für eine Besuchsentscheidung. Die TSV-Anstoßzeit in den Jahren zuvor mit 16 Uhr wird hier deshalb von vielen treuen Fans wieder herbeigesehnt.
- Auch die Möglichkeiten auf Freitag Abend Spiele zu legen sind in der Regionalliga nur eingeschränkt möglich, da dies immer aus sicherheitsrelevanten Aspekten gesehen wird und freitags nicht mehr als zwei Partien ausgetragen werden dürfen. Zudem ist auch hier die Problematik, dass diese Freitagsspiele immer um 19 Uhr angepfiffen werden müssen und somit ganzjährig mit teuren Flutlichtkosten einhergehen.
- Die mediale Berichterstattung vor allem im Schweinfurter und evtl. auch Würzburger Raum hat sich gegenüber dem Vorjahr für den TSV nicht verändert. Obwohl der TSV noch immer der höchstspielende Fußball-Verein in Mainfranken ist wurde dies nach unserer Meinung nicht entsprechend gewürdigt bzw. dargestellt. Der TSV weiß, dass die Beziehung zwischen Verein und Medien ein Geben und Nehmen sein muss, aber der TSV hat im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht den Medien auch eine entsprechend Plattform mit VIP-Zugang usw. zu bieten. Bedauerlich ist, dass es einige Medien zum Teil nicht für nötig halten bei Auswärtsspielen vor Ort zu sein und stattdessen die Informationen aus dem TSV-Liveticker ziehen und es dem Leser so verkaufen als wären sie vor Ort. Dies zeigt dem TSV trotz sportlicher Erfolge die Wertschätzung der Medien.
- In der kommenden Saison wird das TV-Geld gekürzt auf knapp 90.000 € zzgl. 30.000 € zweckgebunden für Jugendarbeit und im Jahr 2010/2011 dann auf 90.000 €. Der Deutsche Fußball-Bund versucht zwar eine Zweitvermarktung zum Beispiel über regionale Fernsehsender zu erreichen, um noch weitere Einnahmen für die Vereine zu generieren, aber aus unserer Erfahrung sind Lokalsender wie z.B. „TV touring“ nicht bereit Geld für eine Übertragung zu zahlen, sondern versuchen dann über Sponsoren des Vereins bzw. den Verein selbst diese Ausgaben wieder zu decken. „TV touring“ würde so auch weiterhin keine bewegten Spielbilder vom TSV Großbardorf übertragen und die Rechteinhaber (in Bayern ist es das Bayerische Fernsehen) werden auch weiterhin keine Bilder zeigen und sich einzig auf die 3.Liga konzentrieren. Somit würden in der Regionalliga der TSV und seine Sponsoren auch weiterhin nicht im TV zu sehen sein.
- Zudem veranlasst uns die gesamte Wirtschaftssituation in der Bundesrepublik zu einer vorsichtigen Zukunftsprognose. Gerade jetzt wäre die Realisierung des Regionalliga-Spielbetriebs mit aller Gewalt den Sponsoren, Mitgliedern und Fans nicht vermittelbar. Derzeit befinden sich z.B. in der Region Main-Rhön über 20.000 Arbeitnehmer vor allem aus den „regionstypischen Branchen“ der Automobilzulieferer in Kurzarbeit.
- Der TSV kann und möchte aktuell keine Risiken eingehen, die die Zukunft des Gesamtvereins in irgendeiner Weise gefährden, denn mit großen Sorgen betrachten wir die Gesamtentwicklung im Deutschen Fußball und vor allem im „Halbprofibereich“, wo immer wieder Meldungen über große Finanzprobleme die Runde machen. Die Schere zwischen Amateuren und Profis wird weiter auseinander klaffen, vor allem auch durch die Entwicklungen bzw. Forderungen im Bereich der Regionalliga. Überschuldung, ausbleibende Spielergehälter, drohende Insolvenz sowie ermittelnde Staatsanwaltschaften, Finanzämter und Berufsgenossenschaften kann nicht die Zukunft des Fußballs sein.

Aus all diesen Gründen ist es nach unserer Meinung richtig in diesem Jahr keinen Lizenzantrag mehr für die Regionalliga zu stellen. Bei Abwägung aller Vor- und Nachteile fällt die Entscheidung keine weitere Lizenz für die Regionalliga zu beantragen innerhalb des Vereins eindeutig aus. Dies hat die Vorstandschaft des TSV Großbardorf in seiner Sitzung in der vergangenen Woche bestätigt und einen einstimmigen Beschluss gegen den Lizenzantrag gefasst.
Der TSV möchte dabei auch nicht von einem etwaigen Lizenzentzug oder Rückzug eines vor uns platzierten Teams profitieren um auf diesem Weg evtl. die Liga zu erhalten. Der TSV möchte sportlich immer den Unterbau und die Berechtigung für diese Liga haben, weshalb die Entscheidung klar gegen einen Lizenzantrag gefallen ist.

Wir sind uns bewusst, dass wir auf absehbare Zeit sportlich und vor allem natürlich auch infrastrukturell wohl nicht mehr an die Türe „Regionalliga“ klopfen können. Dabei handelt es sich aber um ein ganzheitliches Problem vor allem in der Bayernliga. Hier gibt es nur wenige Vereine, die bereits jetzt eine annähernd taugliche Stadionvoraussetzung besitzen. In den kommenden Jahren wird es somit sicher kaum noch sportliche Entscheidungen in der Aufstiegsfrage geben. Andere Vereine aus den Oberligen teilen diese Meinung und stellen daher ebenfalls keinen Lizenzantrag. Die Entscheidung in Sachen Aufstieg oder Abstieg fällt zukünftig wohl nur noch bedingt auf dem Fußballplatz, sondern vielmehr am grünen Tisch. Diese Entwicklung bedauern wir sehr. Schon in ein paar Tagen glauben wir wird dies allen wieder deutlich vor Augen geführt.

Der TSV möchte sich ausdrücklich noch mal bei allen Vereinen der Regionalliga bedanken für den fairen Umgang mit den „Galliern“ aus der Region Rhön-Saale, auch wenn wir sportlich meist nur wenig entgegensetzen konnten. Wir drücken allen Vereinen der Regionalliga die Daumen, dass sie das „Unternehmen Regionalliga“ mit Bedacht weiter angehen und meistern können.

Auch beim DFB und hier im speziellen den Verantwortlichen der Regionalliga möchten wir uns herzlich für die ausgesprochen gute und professionelle Zusammenarbeit bedanken. Ebenso bei der Spielleitung des Süddeutschen Fußball-Verbandes, die immer ein offenes Ohr für die Belange des TSV hatte.

Bedanken möchten wir uns vor allem auch bei unseren Sponsoren, die den Weg Regionalliga mitgegangen bzw. im letzten Jahr neu dazu gestoßen sind. Wir hoffen weiterhin auf eure Unterstützung in der kommenden Bayernligasaison in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten.

Die Mannschaft und Spieler des TSV werden in den kommenden Wochen alles dafür geben den hoffentlich weiterhin zahlreichen Besuchern unserer Spiele im Willy-Sachs-Stadion einen unterhaltsamen Fußballnachmittag zu schenken und alles für zukünftige Siege zu geben. Das sportliche Ziel bleibt weiterhin der 15.Tabellenplatz, der zum Klassenerhalt reichen würde, obwohl dies nun natürlich durch den Lizenzverzicht keine Auswirkungen mehr haben würde. Trotzdem könnte sich der TSV dann natürlich mit stolzer Brust aus der Regionalliga verabschieden.

Die sportlichen Planungen des TSV gehen nun in den kommenden Wochen wieder los für die Bayernliga 2009/2010. Kurzfristig werden hier in allen Bereichen Gespräche geführt, um die besten Möglichkeiten für eine erfolgreiche Bayernligasaison zu schaffen. Hier steht an oberster Stelle die Besetzung aller Trainerposten im Herren- und Juniorenbereich, der vor allem ab der U19 auch noch näher an den Herrenbereich herangeführt wird. Bzgl. dieser Planungen werden wir in den kommenden Tagen entsprechende Einzelheiten und zudem auch Zukunftsvisionen veröffentlichen.

Wir freuen uns wieder auf eine sicherlich ebenso interessante Bayernliga-Saison 2009/2010 und hoffen hier durch den BFV und die Bayernligavereine auch wieder entsprechend empfangen zu werden.


Das war die Stellungsnahme des Vereins.
Signatur von »Pius King« RIP Robert Enke - Nur die besten sterben jung!


33 Fußballspiele im Oktober gesehen (live im Stadion)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pius King« (31. März 2009, 23:54)


Schanzer_Commando

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Dienstag, 19. Mai 2009, 08:52

Was ich bei diesem Statement nicht verstehe: das alles wusste der Vorstand von TSV Großbardorf schon vorher! Oberlächerlich die Aussage, dass sie nur "Feierabendkicker" einsetzen, wegen der Kosten. Dann ist auch klar, dass man aus der RL wieder absteigen muss. Die RL ist die Übergangsliga zwischen Profi/Amateursport (3.Liga = reinrassige Profiliga!) und da muss ein Bauerndorf-Verein aus Franken wissen, dass sie das Abenteuer Regionalliga vorher bereits nicht stemmen können. Bayreuth verzichtete als Bayernliga-Meister mit 72 Punkten auf die RL-Lizenz und ein Bayernligist auf Franken riskierte es! Selbst schuld. Das gesamte Statement ein Witz, und wieso sollte sich das TV für ein Bauerndorf wie Großbardorf interessieren nur weil sie RL spielen? Schweinfurt als Traditionsclub verdient selbstverständlich mehr Aufmerksamkeit.