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Schwanzer19

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Donnerstag, 28. September 2017, 11:11

Stafan Leitl wird es aus verschiedenen Gründen schwer haben.

Hasenhüttl hat aus der Mannschaft physisch und psychisch alles herausgeholt. Zur Erinnerung: Die letzten 5 Spiele unter seiner Leitung wurden nicht mehr gewonnen. Das ist ein Indiz.

Leipzig hat mit Tempo und Pressing alles in der 2. und 1. Bundesliga niedergespielt. Auch bei dieser Mannschaft, und darauf habe ich schon wiederholt früher hingewiesen, werden Physis und Psyche verschleißen und die Leistung nachlassen.

Ich sehe doch die Spiele RB Leipzig auch, und sehe Paralellen zu unserer Spielzeit mit Hasenhüttl. Das alktuelle Spiel von RB in Istambul bestätigt mich in meiner Beobachtung und Erfahrung total. Nicht umsonst mußte Werner mit Kreislaufproblemen ausgewechselt werden. Der Junge hat alles gegeben und die anderen in der Mannschaft tun es auch, denn jeder will spielen und Erfolg haben.

Warum sage ich das alles?
Ich sehe immer noch die Nachwirkungen der Zeit Hasenhüttl. Keiner der nachfolgenden Trainer hat offensichtlich für auf die zurückliegende Spielzeit und ihre Verschleißfolgen Rücksicht genommen bzw. beachtet. Das rächt sich.

Zu dieser Verschleißproblematik kam auch noch der Abstieg mit seiner enormen psychischen Belastung hinzu. So komulliert sich vieles auf. Neben diesen Faktoren kamen neue Spieler dazu, deren Spielweise im alten Verein eine völlig andere war. Die Umstellung einerseits im neuen Verein und die Folgen des Abstiegs sind für einen Neuling nicht von Pappe. Diese ganze Mischung hat den Leistungsabfall zur Folge, den wir erleben. Jetzt sind wirkliche Könner gefragt, z. B. in Punkte Führung.

Unsere Abwehr war jünger und anders besetzt. Der Sturm mit schnellen jungen Leuten ausgestattet. Das ist nicht mehr. Die Mannschaft hat sich gewandelt, aber wir wollen immer noch das alte System spielen. Geht das wirklich?

Ein Gedanke noch zum Schluß:
Wir spielen die Bälle aus der Abwehr lang und hoch in den Sturm. Das sehr oft. Wir lassen quasi das Mittelfeld meist aus dem Spiel. Ein Spielaufbau im Mittelfeld erfolgt somit kaum. Ohne Mittelfeld kann man auf Dauer keinen erfolgreichen Fußball spielen. Man rennt sich kaputt. Wir haben uns kaputtgerannt.

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142

Donnerstag, 28. September 2017, 14:34

Stafan Leitl wird es aus verschiedenen Gründen schwer haben.

Hasenhüttl hat aus der Mannschaft physisch und psychisch alles herausgeholt. Zur Erinnerung: Die letzten 5 Spiele unter seiner Leitung wurden nicht mehr gewonnen. Das ist ein Indiz.

Leipzig hat mit Tempo und Pressing alles in der 2. und 1. Bundesliga niedergespielt. Auch bei dieser Mannschaft, und darauf habe ich schon wiederholt früher hingewiesen, werden Physis und Psyche verschleißen und die Leistung nachlassen.

Ich sehe doch die Spiele RB Leipzig auch, und sehe Paralellen zu unserer Spielzeit mit Hasenhüttl. Das alktuelle Spiel von RB in Istambul bestätigt mich in meiner Beobachtung und Erfahrung total. Nicht umsonst mußte Werner mit Kreislaufproblemen ausgewechselt werden. Der Junge hat alles gegeben und die anderen in der Mannschaft tun es auch, denn jeder will spielen und Erfolg haben.

Warum sage ich das alles?
Ich sehe immer noch die Nachwirkungen der Zeit Hasenhüttl. Keiner der nachfolgenden Trainer hat offensichtlich für auf die zurückliegende Spielzeit und ihre Verschleißfolgen Rücksicht genommen bzw. beachtet. Das rächt sich.

Zu dieser Verschleißproblematik kam auch noch der Abstieg mit seiner enormen psychischen Belastung hinzu. So komulliert sich vieles auf. Neben diesen Faktoren kamen neue Spieler dazu, deren Spielweise im alten Verein eine völlig andere war. Die Umstellung einerseits im neuen Verein und die Folgen des Abstiegs sind für einen Neuling nicht von Pappe. Diese ganze Mischung hat den Leistungsabfall zur Folge, den wir erleben. Jetzt sind wirkliche Könner gefragt, z. B. in Punkte Führung.

Unsere Abwehr war jünger und anders besetzt. Der Sturm mit schnellen jungen Leuten ausgestattet. Das ist nicht mehr. Die Mannschaft hat sich gewandelt, aber wir wollen immer noch das alte System spielen. Geht das wirklich?

Ein Gedanke noch zum Schluß:
Wir spielen die Bälle aus der Abwehr lang und hoch in den Sturm. Das sehr oft. Wir lassen quasi das Mittelfeld meist aus dem Spiel. Ein Spielaufbau im Mittelfeld erfolgt somit kaum. Ohne Mittelfeld kann man auf Dauer keinen erfolgreichen Fußball spielen. Man rennt sich kaputt. Wir haben uns kaputtgerannt.


Das meine ich auch. Spiele werden im Mittelfeld entschieden. Das Mittelfeld ist der Motor, ohne Motor fährt kein Auto und ohne Mittelfeld funktioniert kein Spiel. Wir sind permanent dabei unser eigenes Mittelfeld aus dem Spiel zu nehmen.


Aber mal Frage: Warum sieht und merkt solche Sachen der Amateur (wir) und nicht der Profi??

Berni74

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Donnerstag, 28. September 2017, 16:35

Das hat der "Profi" mit Sicherheit auch so gesehen, aber einer verunsicherten Mannschaft das von heute auf morgen zu vermitteln und beizubringen ist wahrscheinlich auch alles andere als einfach.

Schwanzer19

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Donnerstag, 28. September 2017, 19:09

Auch ich habe mich immer wieder gefragt, warum das von "Profis" nicht erkannt wird und frage es mich immer noch.

Die genaue Antwort wird wohl niemand geben können. Ich will es als "Amateuer" versuchen zu erklären, waran es happern kann.

An ersten Stelle steht der Erfolgsdruck der Verantwortlichen. Er verstellt oft den Blick für die Realität und das Machbare. Oft werden unrealistische Ziele gesetzt. Stellt sich der Erfolg dann nicht in einer bestimmten Zeit ein, kommt Hektik zuerst in den oberen Etagen auf. Hektik beginnt also oben und setzt sich wellenförmig durch alle Hierachien nach unten fort. Unten befindet sich nur noch die Mannschaft, die von der vorletzten Station, dem ebenfalls unter enormem Druck stehenden Trainer, den vollen Druck zu spüren bekommt. Druck kann sinnvoll sein. Aber er muß rechtzeitig erfolgen, individuell wohl dosiert, überzeugend und glaubwürdig sein. Klare Ziele und Zeiträume müssen gesetzt werden. Dazwischen sind immer wieder Zielkorrekturen notwendig. Offene und ehrliche Gespräche sind Pflicht.

Was ist bei der Mannschaft zu beachten?
Hier kommen Erfahrung, Menschenkenntnis, Glaubwürdigkeit und gegenseitiges Vertrauen ins Spiel. Ohne Pädagogik, also mit Methodik und Dikaktik, die ein unverzichtbares Element sind, kann man kein Training gestalten. Der persönliche Kontakt zwischen Trainer und Spielern, bei dem konstruktive Kritik dann im Mittelpunkt steht, ist unabdingbar. Oft wird vom "Fordern und Fördern" gesprochen. Keiner weist aber darauf hin, dass dabei auf Überfordern und Unterfordern besonders geachtet werden muß. Bei der Zielsetzung ist also auch darauf zu achten - und das individuell nach Stärken und Schwächen eines jeden Spielers.

Auch die Führung muß laufend ihre gesetzten Ziele überprüfen und ggf. ändern. Das Problem ist oft die Menschlichkeit und die Angst vor dem Versagen. Die Folge ist, dass Fehler zwar erkannt werden, aber allerlei Argumente gesucht werden, um die eigene Position zu verteidigen. So kommt es immer wieder dazu, dass Fehler erst spät oder gar nicht korrigiert werden.

Wie schon gesagt, die Spieler sind dann diejenigen, die bei falscher Zielsetzung die Suppe auslöffeln müssen. Der Leitsatz "Die Wahrheit liegt auf dem Platz", oder ähnlich, hat viel Weisheit, denn sie ist die Summe aller Bemühungen des Vereins. Sie ist im jeweiligen Tabellenplatz manefestiert.

Welche Rolle spielen dabei die Fans und Zuschauer?
Eigentlich sind sie als wichtige Indikatoren zu sehen - doch diese werden oft nicht ernst genommen, mit dem Hinweis, sie kennen die Internas nicht. Hier fehlt gelegentlich das Fingerspitzengefühl und die Nähe.

AStecker

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145

Montag, 2. Oktober 2017, 18:13

Andre Mijatovic wird Co Trainer von SL. Finde ich gut, da er den FCI sehr gut kennt. Mit Leuten die man kennt lässt sich auch viel besser zusammenarbeiten.

Diese Besetzung von wichtigen Positionen durch ehemalige Spieler erinnert mich an einen anderen, erfolgreichen bayrischen Verein.

Schwanzer19

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Montag, 2. Oktober 2017, 21:09

Ich kenne Mijatovic aus seiner aktiven Zeit hier beim FCI.

Nach meinen Beobachtungen von damals war er ein ruhiger aber konsequenter Teamplayer. Besonders Kopfballstark. Er hat oft die Abwehr stabilisiert.

Die Kombination Leitl, Mittelfeldspieler und Stürmer, und Mijatovic, Abwehrspieler, finde ich interessant und prima ergänzend.

Sie könnte Zukunft haben. Wenn der Erfolg sich einstellt, was wir allen wünschen.

Schanzer79

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Montag, 2. Oktober 2017, 21:34

Mein Gefühl sagt mir das hier grosses Entstehen kann, für mich der einzig richtige Weg gute ehemalige Profis an ihrem Verein zu binden. Das SchanzerHerz ist bei denen an der richtigen Stelle!


Jetzt können wir nur hoffen das alle im Verein wieder zu einem echten Team werden, dann wird auch unser Sportpark wieder mehr Zuschauer anziehen!
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Schwanzer19

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148

Dienstag, 3. Oktober 2017, 15:12

Mijatovic wird gleiche Vertraugslaufzeit haben wie Leitl?

Schanzer79

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149

Dienstag, 3. Oktober 2017, 15:14

Puh gute Frage, ich gehe mal davon aus.....
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Flugschanze

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150

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 16:46

Andre Mijatovic wird Co Trainer von SL. Finde ich gut, da er den FCI sehr gut kennt. Mit Leuten die man kennt lässt sich auch viel besser zusammenarbeiten.

Diese Besetzung von wichtigen Positionen durch ehemalige Spieler erinnert mich an einen anderen, erfolgreichen bayrischen Verein.
Du meinst die Löwen oder :)

Schanzer79

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 17:26

To the top ::-: ;:;:-
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Schwanzer19

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Montag, 9. Oktober 2017, 20:56

Es wird wichtig sein, dass im Trainerteam offen und ehrlich kritsicheThemen angesprochen und so ausdiskutiert werden, dass brauchbare Lösungen entstehen und nicht beim Außenstehenden der Eindruck entsteht, einer schont den anderen.