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Schwanzer19

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21

Samstag, 30. September 2017, 14:32

Die Mannschaft kann Fußballspielen. Das hat sie schon gegen St. Pauli gezeigt. Man muß nur die Saiten, wie bei einem Instrument, richtig stimmen und schon stimmt die Musik. Der Dirigent macht es aus!

@ManuFCI: Morales konnte schon immer Fußball. Er ist sich mit seinen Mätzchen immer selber im Weg. Er spielt immer noch den Jugendfußball und benimmt sich wie eine Primadonna. Würde er sich auf sein Kerngeschäft ausschließlich wie ein erwachsener Profi konzentrieren, wäre er ein ganz wertvoller Spieler. Wenn er so weitermacht, wird er guter Durchschnitt bleiben und den Durchbruch in die absolute Spitze nicht schaffen. Er braucht nur seine Diskussionen, Freistöße fordern, etc., bleiben lassen. Damit verplämpert er nur wertvolle Zeit für die erforderliche Konzentration auf Spiel und Gegner. Der Aufwand für seine Diskussionen lohnt sich überhaupt nicht. Gegner und Schriris kennen ihn längst. Oder glaubt er, die sehen keine Spielanalysen?

Dieses Spiel hat mich stark an das gegen St. Pauli erinnert.

Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft, dazu zählen auch die Schattenspieler, ihre Stabilität finden wird, weil sie immer mehr Spaß am Fußball entdeckt, der Voraussetzung für den Erfolg ist.

Auch bin ich davon überzeugt, dass dieser Spielerkreis ausgeglichener ist als der in der Budesliga. Die Mannschaft braucht Ruhe. Dann wird sie auch auf dem Platz ohne Hektik, selbst in schwierigen Situationen, einen gekonnten und schönen Fußball spielen.

Leitl hat den Vorteil, dass er als Spieler glaubwürdiger ist als der wissenschaftliche Theoretiker Walpurgis. Weil er als Spieler denkt und spricht, wissen und verstehen ihn seine Mannen. Man merkt das an den Aktionen auf dem Spielfeld. Die Elf spielt wirklich mit Freude. Mit Freude atackiert sie den Gegner und verunsichert ihn. Sie sind richtig eklig.

Schon lange habe ich solche Spielelemente beim FCI nicht mehr gesehen. Beispiele: Spiel Eins-Gegen-Eins. Doppelpaßspiel. Kurzer Paß und anschließend langer Paß. Seitenwechsel zum Freistehenden mit Spielverlagerung. Tempowechsel für eigene Verschnaufpausen. Spiel in die Schnittstellen des Gegners, gegenseitie Hilfe bei Ballrückeroberung, Spiel in den Rückraum des Gegners und schießlich gegenseitiges Pushen bei Torerfolg oder gelungenen Aktionen und selbst auch bei mißlungenen Pässen.

Jetzt gilt es für die Mannschaft, sich wieder auf das nächste Spiel zu freuen und zu fokusieren. Der nächste Gegner kommt bestimmt. Jeder kann sich aufs Neue beweisen. Es ist noch Luft nach oben!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Schwanzer19« (30. September 2017, 14:54)


Berni74

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22

Samstag, 30. September 2017, 19:06

Die Mannschaft kann Fußballspielen. Das hat sie schon gegen St. Pauli gezeigt. Man muß nur die Saiten, wie bei einem Instrument, richtig stimmen und schon stimmt die Musik. Der Dirigent macht es aus!

@ManuFCI: Morales konnte schon immer Fußball. Er ist sich mit seinen Mätzchen immer selber im Weg. Er spielt immer noch den Jugendfußball und benimmt sich wie eine Primadonna. Würde er sich auf sein Kerngeschäft ausschließlich wie ein erwachsener Profi konzentrieren, wäre er ein ganz wertvoller Spieler. Wenn er so weitermacht, wird er guter Durchschnitt bleiben und den Durchbruch in die absolute Spitze nicht schaffen. Er braucht nur seine Diskussionen, Freistöße fordern, etc., bleiben lassen. Damit verplämpert er nur wertvolle Zeit für die erforderliche Konzentration auf Spiel und Gegner. Der Aufwand für seine Diskussionen lohnt sich überhaupt nicht. Gegner und Schriris kennen ihn längst. Oder glaubt er, die sehen keine Spielanalysen?

Dieses Spiel hat mich stark an das gegen St. Pauli erinnert.

Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft, dazu zählen auch die Schattenspieler, ihre Stabilität finden wird, weil sie immer mehr Spaß am Fußball entdeckt, der Voraussetzung für den Erfolg ist.

Auch bin ich davon überzeugt, dass dieser Spielerkreis ausgeglichener ist als der in der Budesliga. Die Mannschaft braucht Ruhe. Dann wird sie auch auf dem Platz ohne Hektik, selbst in schwierigen Situationen, einen gekonnten und schönen Fußball spielen.

Leitl hat den Vorteil, dass er als Spieler glaubwürdiger ist als der wissenschaftliche Theoretiker Walpurgis. Weil er als Spieler denkt und spricht, wissen und verstehen ihn seine Mannen. Man merkt das an den Aktionen auf dem Spielfeld. Die Elf spielt wirklich mit Freude. Mit Freude atackiert sie den Gegner und verunsichert ihn. Sie sind richtig eklig.

Schon lange habe ich solche Spielelemente beim FCI nicht mehr gesehen. Beispiele: Spiel Eins-Gegen-Eins. Doppelpaßspiel. Kurzer Paß und anschließend langer Paß. Seitenwechsel zum Freistehenden mit Spielverlagerung. Tempowechsel für eigene Verschnaufpausen. Spiel in die Schnittstellen des Gegners, gegenseitie Hilfe bei Ballrückeroberung, Spiel in den Rückraum des Gegners und schießlich gegenseitiges Pushen bei Torerfolg oder gelungenen Aktionen und selbst auch bei mißlungenen Pässen.

Jetzt gilt es für die Mannschaft, sich wieder auf das nächste Spiel zu freuen und zu fokusieren. Der nächste Gegner kommt bestimmt. Jeder kann sich aufs Neue beweisen. Es ist noch Luft nach oben!
Mit viel Sachverstand und Ahnung geschrieben. Gefällt mir! Trotzdem muss ich sagen dass es uns Darmstadt ziemlich einfach gemacht hat. Aber unsere Jungs haben gezeigt dass sie Fussballspielen können und das macht Lust auf mehr.
Freu mich sehr!! :)

Schwanzer19

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23

Sonntag, 1. Oktober 2017, 15:30

Hallo Berni,

jeder spielt nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Unsere Mannschaft hat es eben in diesem Spiel nicht zugelassen - bzw. Darmstadt konnte sein Spiel bei uns nicht durchsetzen.

Ich wünsche mir, dass der Mut zum Spielwitz weiter entwickelt wird und jeder schon im Traning den Willen entwickelt, besser zu sein als sein Gegenüber und das immer wieder aufs Neue! Mit Spaß und Freude klappt vieles besser und die Ruhe als Selbstverständlichkeit Bestandteil im Spiel wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schwanzer19« (1. Oktober 2017, 15:35)


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24

Montag, 2. Oktober 2017, 10:38

Wie schon gesagt, ein auf und ein ab.

War eine sehr sehr starke Leistung! Aber es ist genau das was ich gesagt habe. Läuft der Motor, läuft das Spiel! Es ist im Mittelfeld "MITEINANDER" gespielt worden, lange Bälle waren aus meiner Sicht alle im richtigen Moment.

Wenn man das eigene Mittelfeld mit lange Bälle selbst aushebelt, und die Jungs ohne Ball nur hinterher laufen (wie in den vorherigen Spielen), macht es kein Spaß. Das kann jeder bestätigen der selbst Fußball spielt. So hatten am Freitag auch die Spieler wieder Lust Fußball zuspielen und jeder war bereit zu fighten!

Alle waren stark! Träsch im Mittelfeld, war immer anspielbar und hat die Bälle super verteilt. Hinten drin Wahl, wird im Zweikampf immer stärker. Gaus, der hat Gras gefressen und hatte Lust dabei, doch für mich war Pledl der beste Mann! Unglaublich warum er unter Walpurgis nicht gespielt hat!? Er spielt wahrlich Katz + Maus! Was der manchmal mit seinem Gegenspieler macht. Keine Chance ihn zu bremsen.

Es hat eine riesen Freude gemacht zuzusehen und hoffe natürlich das es gegen Dresden nicht wieder ein ab gibt.

Schwanzer19

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25

Montag, 2. Oktober 2017, 12:33

Männer, ihr schreibt so fachkundig, dass es Spaß macht, die Kommentare und lesen und sich mit euch auszutauschen! Das gefällt mr.

Träsch ist die Schaltstation im bisher vernachlässigten Mittelfeld und der Schlüssel zum Erfolg. Träsch fordert die Bälle, er zieht sie förmlich magisch an sich und spielt je nach Situation einen langen oder kurzen Pass und inspiriert seine Mitspieler zu Ideen und die geben das mit Spielfreude zurück. So kommt Spaß auf!

Fire-und-Ice-SE Zitat:
"Wenn man das eigene Mittelfeld mit lange Bälle selbst aushebelt, und die Jungs ohne Ball nur hinterher laufen (wie in den vorherigen Spielen), macht es kein Spaß. Das kann jeder bestätigen der selbst Fußball spielt. So hatten am Freitag auch die Spieler wieder Lust Fußball zuspielen und jeder war bereit zu fighten!"

Dem füge ich noch folgendes hinzu: Wenn man - besonders im Mittelfeld - grundsätzlich nur rennt und rennt, dazu meist ohne Ballkontakt, ohne Dribblings, ohne Paßspiel, dann verlernt man die Feinheiten des Fußballspielens unfreiwillig wird ärgerllich. Man verlernt das Fußballspielen überhaupt. denn jeder Ballkontakt ist Übung, Selbstbestätigung des eigenen Könnens und Freude bei jedem gewonnen Zweikampf. Wer das nicht fördert, hat im Fußball nichts zu suchen.

Zu Walpurgis habe ich mich in diesem Zusammenhang schon oben geäußert.

FAZIT: Fußballer sind Individualisten in Dienste einer Mannschaft. Sie sind für mich aber auch ganz klar etwas Besonderes: KÜNSTLER!

26

Montag, 2. Oktober 2017, 18:13

FAZIT: Fußballer sind Individualisten in Dienste einer Mannschaft. Sie sind für mich aber auch ganz klar etwas Besonderes: KÜNSTLER!


So Leute jetzt kriegt euch mal wieder ein. :) Die Künstler unter den Spielern gehören zur Kreativabteilung. Es braucht auch Handwerker für's Grobe, welche den Künstlern den Rücken frei halten.
Ich freu mich jedenfalls für die Truppe, daß sie mit diesem überzeugenden Auftritt zurück in die Spur gefunden hat. Bringen sie einen oder drei Punkte aus Dresden mit, dann wäre eine Konstanz zu sehen. Geht der Kick in die Hose, dann werden hier im Forum wieder alle Mannschaftsaufsteller und Obercheftrainer ihre Messer wetzen.

Schwanzer19

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27

Montag, 2. Oktober 2017, 20:52

@Hallo Ralf,

keine Angst, wir sind auf dem Boden. Anerkennung für den, der sie verdient. Er braucht sie. Konstruktive Kritik für den, der sie dazu braucht, um besser zu werden.

Zitiere: " Es braucht auch Handwerker für's Grobe, welche den Künstlern den Rücken frei halten." Einverstanden. Trotzdem: Sind etwa Handwerker keine Künstler? Die Künstler, die ich meine und wie sie verstehe, sind solche, die sowohl fürs Grobe als auch das Feine am Werk sind. So entsteht ein Werk aus einem Guß.

Übrigens, ich persönlich habe nach Niederlagen hier noch nie ein Messer gewetzt und werde es auch in Zukunft nicht tun. Das ist Sache des Vereins.