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Gewitter

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Beiträge: 3

Registrierungsdatum: 31. Mai 2008

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21

Sonntag, 1. Juni 2008, 19:46

Zitat

Original von haschkeks
ich hab nichts gegen dynamo fans aber es ist halt mal so das der harte kern der dynamo fans, von denen es sehr viele gibt, halt hohes gewaltpotenzial aufweißt. die stimmung ist vielleicht immer gut im stadion aber trotzdem muss man einsehen, dass viele von den hauptsupportern hools sind und das auch offen zugeben. das wird nicht nur in den medien so dargestellt. bei lok leipzig ist es genau das gleiche...


Ja, da muss ich dir recht geben. Und eben deswegen hasse ich diese Vereine ja auch... :tongue:

Guhalopa

unregistriert

22

Sonntag, 1. Juni 2008, 20:00

Zitat

Original von Gewitter
Da muss ja selbst ich als leidenschaftlicher Dynamohasser meinen Kopf schütteln, bei den Stuss der hier geschrieben wird. Lest mal den von Zaungast geposteten Wikipedia-Artikel:

Zitat


Im Europapokal erreichte Dresden in den siebziger Jahren insgesamt viermal das Viertelfinale und konnte dabei Mannschaften wie den FC Porto, Juventus Turin und Benfica Lissabon aus dem Wettbewerb werfen. Gegen den FC Bayern München fand im Herbst 1973 das wohl berühmteste Duell in der EC-Historie von Dynamo Dresden statt. In zwei hochklassigen Spielen, welche überhaupt das erste Aufeinandertreffen zweier Mannschaften aus der DDR und der BRD im Europapokalwettbewerb markierten, konnte sich letztlich das westdeutsche Starensemble äußerst knapp mit 4:3 und 3:3 durchsetzen.

...

Im Europapokal schien das Viertelfinale für Dynamo Dresden eine unüberwindliche Barriere darzustellen. Erst in der 18. EC-Saison 1988/89 gelang es dem Verein schließlich, auch diese Hürde zu nehmen. Zuvor stand Dynamo bereits sechsmal kurz davor, in ein EC-Halbfinale einzuziehen, scheiterte jedoch jedesmal - teils unter dramatischen Umständen: 1984 verlor Dynamo nach einem 3:0-Hinspielsieg gegen Rapid Wien im Rückspiel 0:5 und schied aus. Ein Jahr später führte Dynamo nach einem 2:0-Heimerfolg zur Halbzeit des Rückspiels gegen Gastgeber Bayer Uerdingen schon 3:1, kassierte aber in der zweiten Halbzeit, nachdem Stammtorhüter Bernd Jakubowski nach einem Foul von Wolfgang Funkel verletzungsbedingt in der Kabine blieb und vom Neuling Jens Ramme ersetzt wurde, noch sechs Gegentore und schied mit einem 3:7 erneut aus. Nach diesem denkwürdigen UEFA-Cup-Spiel blieb der Dynamo-Spieler Frank Lippmann im Westen. Zudem waren unter den Dynamofans auch geflüchtete DDR-Bürger, die medienwirksam im TV gezeigt wurden. Das DDR-Fernsehen zeigte deshalb mehrfach Standbilder, um diesen politisch unangenehmen Vorfall zu vertuschen.

Unter dem Trainer Eduard Geyer kehrte schließlich 1989 der ganz große Glanz in das Dynamo-Stadion zurück: Nachdem die Elbestädter nach elf Jahren wieder den Meistertitel erringen konnten, erreichte der Verein im UEFA-Pokal erstmalig die Runde der letzten Vier, wo Dynamo dem VfB Stuttgart knapp unterlag. Zuvor hatte Dynamo u. a. AS Rom, den damaligen Club von Rudi Völler, mit zwei 2:0-Siegen vorgeführt.


Dynamo hat also jetzt schon mehr Erfolge gehabt als Ingolstadt jemals haben wird. Dass ausgerechnet Fans eines Vereins wie eurem sich so über Traditionsvereine äußern, wirft kein gutes Licht auf euch. Ich find es gut wenn auch mal neue Vereine in den Profifußball einziehen und so ebenfalls Tradition sammeln können, allerdings steht ihnen da ein bisschen Bescheidenheit und Ehrfurcht gegenüber der Tradition der anderen ganz gut.


Ehrfurcht un Bescheidenheit gegenüber Vereinen wie Dynamo Dresden? Da hab ich gegenüber dem TSV Kösching mehr ehrfurcht als vor diesem Verein!

God Of Thunder

unregistriert

23

Sonntag, 1. Juni 2008, 21:17

Tradition hin, Kult her,
Gottseidank, das wir vor den Sachsen verschont bleiben.
Es gibt wenig Vereine, welche solch rabiaten Fans in ihren Reihen haben.
Wenn Chris, wie vor kurzen zum Sechzig-Hasser wurde, hoffe ich für ihn
das er nie Fans aus dem schönen Dresden zu Gesicht bekommt. Ich habe das bereits zweimal erlebt.
Bezüglich Akzeptanz ist Dynamo Dredsen wegen ihrer politischen Haltung
während der DDR-Diktatur es durchaus wert, das es finanziell getettet wird.